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Volleyball
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Volleyball - keine langweilige Sportart

Oft wird fälschlicherweise behauptet, dass Volleyball eine langweilige Sportart sei. Es wird auch oft gesagt, dass der Ball die meiste Zeit auf den Boden fällt anstatt in der Luft zu sein. Diese Annahmen ergeben sich daraus, dass jeder diese Mannschaftssportart in der Schulzeit beim Sport gelernt hat und sie dort nicht richtig oder nur teilweise ausgeübt wurde. Volleyball gehört zu den Rückschlagspielen und ist eigentlich eine schnelle Ballsportart. Ziel ist es hier, den Ball so über das Netz in das Spielfeld der gegnerischen Mannschaft zu befördern, dass es dieser nur schwer oder gar nicht gelingt den Schlag abzufangen. Denn gelingt es ihnen nicht, bedeutet das einen Punkt für das eigene Team.

Ablauf des Spiels

Das Spiel beginnt mit einem Aufschlag, der professionellerweise von oben durch einen Schlag gegen den fliegenden Ball ausgeübt wird. Dieser Schlag sollte so hart und schnell sein, dass es dem Gegner nur schwer gelingt ihn anzunehmen. Nimmt einer der sechs Gegner ihn aber an, muss der Ball dreimal in der eigenen Mannschaft umhergehen, bis er wieder mit beispielsweise einem Schmetterball ins gegnerische Feld kommt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass der Blocker den Ball sofort auhält,blockt, so dass er gar nicht erst ins eigene Spielfeld gelangt. Die Weitergabe des Balls, wie auch die Übergabe ins gegnerische Spielfeld kann auch durch das sogenannte Pritschen, bei dem der Ball auf Kopfhöhe angenommen und gepasst wird, und durch das Baggern, bei dem der Ball von unterhalb des Bauches hoch gespielt wird, geschehen.

Aufgaben und Positionen

Eine Mannschaft besteht aus sechs Spielern, die in einer bestimmten Formation auf ihrem Spielfeld stehen. Jeder hat hier eine bestimmte Funktion. Da gibt es den Aufschläger, die Blocker, die Angreifer und den Zuspieler. Diese Spielpostitionen werden von jedem einmal eingenommen, da nach jeder wiedergeholten Angabe eine Rotation stattfindet. Es gibt aber auch Spielvarianten, bei denen der Zuspieler und die Angreifer das ganze Spiel über feststehen. Diese Variante findet man bei den professionellen Volleyballspielern, da hier jeder in einer Position besonders stark ist. Übt man das Volleyballspiel richtig aus, mit starken Angreifern, die schnell reagieren und schmettern, mit harten, kaum annehmbaren Aufgaben und einer allgemeinen dynamischen Spielsituation, bei der kein Spieler einfach ruhig stehen bleibt, sondern immer in Bewegung ist, ist Volleyball keineswegs eine langweilige Sportart, die ping-pong-artig funktioniert. Es geht vielmehr um Strategie und um das Feststellen von Schwachstellen bei der gegnerischen Mannschaft. Volleyball ist im Laufe der Jahre durch das beliebte Beachvolleyball populärer geworden .